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Aktuellste Buchveröffentlichung

"Good Governance in Global Supply Chains from Eight Perspectives", in:

Clausen, Uwe/ten Hompel, Michael/ Klumpp, Matthias (Hg.) (2013): Efficiency and Logistics, Springer: Heidelberg/New York/Dordrecht/London, 19-29.

ISBN: 978-3-642-32837-4

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Sportlerehrung der Stadt Herne

Es war wieder ein großer Tag für den Herner Sport, der Tag der Sportlerehrung 2012 - wieder einmal mit medialer Unterstützung von relamedia. Beinahe ein bisschen zu groß. Denn bevor alle herausragenden Leistungen Herner Athleten des letzten Jahres geehrt waren, da lockte längst das duftende Buffet im Foyer des Kulturzentrums. Vier Stunden ohne Pause erforderten zudem Sitzfleisch bei den Gästen.

Allerdings bot die Gala wieder beste Unterhaltung. Denn das Programm, das das Team um Hernes Sportchef Eduard Belker zusammengestellt hatte, war auch diesmal exzellent, da waren sich die Besucher einig. Der nicht wegzudenkende Werner Hansch verlieh zudem der Veranstaltung wieder seine Stimme („Ich habe vor gefühlten fünfzig Jahren hier angefangen.“) und lotste mit gepflegtem Wortwitz knapp 200 Sportler aus 18 Vereinen und 20 Sportarten über die Bühne.

Die geehrten Topleistungen wurden vornehmlich in den bekannten Disziplinen im Schwimmen, Fechten, Taekwon-Do, Kegeln oder Rudern erbracht. Aber auch Exotischeres gab es zu beklatschen: Etwa der WM-Titel der Einradstaffel des Baukauer TC über 100 (!) Kilometer oder der deutsche Meistertitel im Bankdrücken von Andrea Lange (TV Röhlinghausen).

Näher zur Brust nahm sich Moderator Hansch bei der Gold-Ehrung die Grande-Dame des Herner Schwimmsports, Helga Reich. „Wie halten Sie die Form so konstant aufrecht“, wollte der Moderator von der fünffachen Weltmeisterin 2012 wissen. Reich erklärte: „Ich bin eben mehr im Wasser als an Land.“ Nicht nur Hansch staunte.

Zu bestaunen war auch anfangs der Veranstaltung die artistisch-tänzerische Einlage von Anna Herkt, die ihre Zukunft in der Artistenschule von Montreal sucht. Und natürlich die Slapstick-Nummern von Jean-Ferry. Der Berliner kombinierte Artistik mit Comedy und bot perfekte Unterhaltung auf Trampolin und Leiter - ganz ohne Worte.

Dank der insgesamt neun Show-Acts und weiterer kurzer Interviews blieb der Ehrungsabend kurzweilig, wenngleich er lang wurde. Allein 96 Sportler wurden mit der Silberplakette ausgezeichnet, weshalb dieser Akt erstmals überhaupt in zwei Blöcke geteilt werden musste.

Es waren also letztlich die zahlreichen sportlichen Top-Leistungen der Athleten unserer Stadt, die einen langen Atem erforderlich machten. Doch sie alle gehörten an diesem Abend ins Rampenlicht, um zu ehren, was zu ehren war. Auch wenn es viel war.